US-Präsident Donald Trump und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe haben auf die Wichtigkeit der trilateralen Sicherheitskooperation mit Südkorea aufmerksam gemacht.
Bei ihrem Spitzengespräch am Rande der UN-Generalversammlung hätten beide die bilaterale Freundschaft bekräftigt, teilte das Weiße Haus mit. Dabei sei eine Vertiefung der Freundschaft beschlossen worden. Auch über Iran und Nordkorea sei gesprochen worden, hieß es.
Der Hinweis auf die Wichtigkeit der trilateralen Zusammenarbeit erfolgte offenbar vor dem Hintergrund von Südkoreas Entscheidung, das Abkommen mit Japan über den Austausch von Geheimdienstinformationen (GSOMIA) nicht zu verlängern. Die USA zeigten sich über die Entscheidung enttäuscht und hoffen auf ein Umdenken Südkoreas vor dem Auslaufen des Vertrags im November.
Aus Südkoreas Präsidialamt hatte es zuvor geheißen, dass beim Treffen mit Trump am Montag nicht über GSOMIA gesprochen worden sei.