In Südkorea ist der sechste Fall der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen worden.
Das Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass auf einem Hof auf Ganghwa in Incheon die Testergebnisse positiv gewesen seien. Es handelt sich um einen von drei Betrieben, von denen am Mittwoch Verdachtsfälle gemeldet wurden.
Auf der Farm fielen zwei trächtige Mutterschweine tot um, ein weiteres erlitt eine Fehlgeburt.
Die Behörden wollen etwa 800 dort gehaltene Schweine notschlachten lassen. Es wird erwartet, dass auch Schweine im Umkreis von drei Kilometern im Zuge einer Präventivmaßnahme gekeult werden. Damit werden seit dem Ausbruch der Seuche fast 60.000 Schweine gekeult worden sein.
Nach aktuellem Stand sind zwei Betriebe in Paju, zwei in Gangwha (Incheon) und jeweils einer in Yeoncheon und Gimpo von der Seuche betroffen.