Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstag den Sohn des Justizministers Cho Kuk verhört.
Die Ermittler der Staatsanwaltschaft Seoul Zentral interessieren sich für die Frage, ob der Sohn Praktikumsbescheinigungen gefälscht haben könnte.
Der Sohn, zurzeit Master-Student der Politikwissenschaft an der renommierten Yonsei-Universität, hatte 2017 ein Praktikum am Zentrum für öffentliches Interesse und Menschenrechte der Seoul National Universität absolviert. 2013 hatte er dort bereits ein Schülerpraktikum abgeschlossen.
Die Ermittler wollten laut Berichten von dem Sohn zunächst wissen, ob die Praktikumsbescheinungen in dessen Bewerbungen für ein Master-Studium an der Yonsei Universität, der Ajou Universität und der Chungbuk National Universität aufgenommen worden seien.
Auch solle dem Sohn des Ministers wegen einer Auszeichnung auf den Zahn gefühlt werden, die er 2013 nach dem Abschluss eines geisteswissenschaftlichen Kursprogramms an der Dongyang Universität erhielt. Cho Kuks Ehefrau ist dort Professorin, auch der Minister war dort damals Jura-Professor.