Die Afrikanische Schweinepest hat sich in Südkorea auf weitere Regionen ausgebreitet.
Nachdem in Paju am 17. September der erste ASP-Fall nachgewiesen worden war, stieg die Zahl der betroffenen Schweinehöfe inzwischen auf fünf. Davon betroffen sind zwei Betriebe in Paju und jeweils ein Hof in Yeoncheon, Gimpo sowie auf der Insel Ganghwa in Incheon.
Die Regierung verhängte aufgrund der Seuchenausbreitung ein seit Dienstagmittag gültiges 48-stündiges landesweites Transport- und Bewegungsverbot für Zuchtschweine. Die sogenannten kritischen Kontrollregionen wurden von sechs Städten und Landkreisen im Norden der Provinz Gyeonggi auf Gyeonggi, Gangwon und Incheon erweitert.
Diese Regionen werden in vier Zonen eingeteilt. In den nächsten drei Wochen wird der Transport von Exkrementen von Schweinen und anderer Nutztiere nur innerhalb der jeweiligen Zonen erlaubt sein.
Die Regierung beschloss außerdem, 14 Städte und Landkreise, Flüsse und Straßen an der Grenze zu Nordkorea gründlich zu desinfizieren. Die Kontrollposten werden rund um die Uhr in Betrieb sein.