US-Präsident Donald Trump hat am Rande der UN-Generalversammlung die Welt dazu aufgerufen, die religiöse Verfolgung zu stoppen.
Bei einer Veranstaltung zum Schutz der Religionsfreiheit am Montag (Ortszeit) in New York sagte Trump in seiner Rede, dass rund 80 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern lebten, wo die Religionsfreiheit bedroht, beschränkt werde oder sogar verboten sei.
Die USA forderten heute mit einer klaren Stimme die Länder in der Welt auf, der religiösen Verfolgung ein Ende zu setzen, verlangte Trump. Er forderte, Verbrechen an Gläubigen zu beenden und Menschen freizulassen, die wegen ihres Glaubens inhaftiert seien.
Trump nannte dabei einige Beispiele der Verletzung der Religionsfreiheit, darunter den Terroranschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh im letzten Jahr. Jedoch verlor er kein Wort über Nordkorea.
Dahinter wird die Absicht vermutet, angesichts einer möglichen Wiederaufnahme der Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington Nordkorea mit Menschenrechtsfragen nicht zusätzlich reizen zu wollen.