Süd- und Nordkorea und das UN-Kommando haben jüngst für die Reparaturarbeiten an von einem Taifun betroffenen Gebäude in der Gemeinsamen Sicherheitszone (JSA) an der innerkoreanischen Grenze zusammengearbeitet.
Es ist das erste Mal seit dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens im Jahr 1953, dass die drei Parteien für Wartungsarbeiten an einem Gebäude in der JSA kooperierten.
Laut dem UN-Kommando wurden vom 12. bis 14. September Schäden nach dem Taifun Lingling beseitigt. Unter anderem wurde das Dach des Sitzungssaals der militärischen Waffenstillstandskommission repariert.
Hierfür überquerten etwa zehn Nordkoreaner mit der Genehmigung des UN-Kommandos die militärische Demarkationslinie.
Das UN-Kommando veröffentlichte am Montag über Twitter Fotos der Reparaturarbeiten. Reparaturen hätten die Gelegenheit für Engagement und Zusammenarbeit mit dem nordkoreanischen DMZ-Personal geboten, hieß es.