Ein Denkmal zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs in der US-Stadt Glendale ist erneut geschändet worden.
Ein von der Polizei veröffentlichtes Video aus einer Überwachungskamera zeigt, wie sich eine Person am Montagmorgen (Ortszeit) der Statue in Form eines Mädchens näherte und mit einem schwarzen Markierstift darauf kritzelte. Die Person stieß außerdem um das Denkmal gruppierte Töpfe mit dem Fuß um.
Die Friedensstatue in Glendale im Bundesstaat Kalifornien, das erste Denkmal für die Trostfrauen in den USA, war bereits im Juli dreimal mutwillig beschädigt worden.
Die Polizei fahndet öffentlich nach dem Verdächtigen und bat die Einwohner um Mithilfe.
Wie verlautete, habe das Büro des Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses Brad Sherman angesichts der wiederholten Sachbeschädigungen die Bundesermittlungsbehörde FBI um Ermittlungen gebeten.