Präsident Moon Jae-in wird heute in der myanmarischen Stadt Yangon an einer Feier für den ersten Spatenstich für eine Industriezone teilnehmen.
Der Korea-Myanmar-Industriepark soll im Jahr 2024 fertiggestellt werden. Er soll südkoreanischen Unternehmen als Sprungbrett in den dortigen Markt dienen.
Im Anschluss an die Feier wird Moon ein Denkmal für 17 Opfer eines Bombenanschlags im Jahr 1983 besuchen. Der mutmaßlich von nordkoreanischen Agenten verübte Bombenanschlag hatte dem damaligen südkoreanischen Präsidenten Chun Doo-hwan gegolten, der diesen überlebte.
Das Denkmal wurde 2014 auf dem Aung San Nationalfriedhof in Yangon errichtet.
Anschließend wird Südkoreas Präsident die buddhistische Pagode Shwedagon, ein Wahrzeichen der größten Stadt des Landes, besuchen.
Moon war am Dienstag in der Hauptstadt Naypyidaw eingetroffen. Dort traf er unter anderem Präsident Win Myint und Staatsberaterin Aung San Suu Kyi zu Gesprächen.