Die südkoreanische Zollverwaltung will Industriegüter aus Japan strenger auf eine radioaktive Belastung kontrollieren.
Die Absicht teilte die Behörde in einem Dokument mit, das dem parlamentarischen Finanzausschuss vorgelegt wurde. Hierfür werde sie die Zahl der Prüfgeräte erhöhen und das Personal aufstocken.
Noch im September werden insgesamt zwölf Analysatoren für Nuklide in den Zentren von Zollämtern für die Containerkontrolle errichtet.
Bisher musste der Zoll das zuständige Organ der Kommission für Nuklearsicherheit mit einer präzisen Analyse von Proben beauftragen, wenn Radioaktivität mittels eines Radioaktivitätssensors detektiert wurde. Es dauerte mehr als eine Woche, bis die Analyseergebnisse vorlagen. Mit der Einführung von Analysatoren für Nuklide kann die radioaktive Belastung vor Ort präzise gemessen werden.
Zuvor hatte das Ministerium für Lebensmittel- und Medikamentensicherheit im August beschlossen, Lebensmittel aus Japan hinsichtlich einer möglichen Radioaktivität strenger zu kontrollieren. Das Umweltministerium hatte die Sicherheitsüberprüfungen für Kohleasche, Altreifen und Altplastik verschärft.