In Südkorea ist der erste Fall der Japanischen Enzephalitis im laufenden Jahr gemeldet worden.
Die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention teilte mit, dass eine Frau in ihren Achtzigern in Daegu nach der Bestätigung der Erkrankung am 29. August gestorben sei.
Sie war am 18. August wegen Fieber und Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus eingewiesen worden. Drei Tage später meldete das Krankenhaus sie als Verdachtsfall der Japanischen Enzephalitis.
Nach zwei Tests wurde die Erkrankung am 29. August nachgewiesen.
Die Japanische Enzephalitis wird von Mücken der Art Culex tritaeniorhynchus übertragen. Die meisten Menschen zeigen nach einem Stich keine Symptome oder haben nur leichtes Fieber. Im Falle der Entwicklung zu einer akuten Gehirnentzündung liegt die Sterblichkeit bei 20 bis 30 Prozent. In den letzten fünf Jahren waren über 90 Prozent der Erkrankten über 40 Jahre alt.