Angesichts der Streichung Südkoreas von der japanischen Weißen Liste der bevorzugten Handelspartner hat die südkoreanische Regierung ihr tiefstes Bedauern ausgedrückt.
Seoul wolle vehement protestieren und fordere die Rücknahme der Maßnahme, heißt es in einer Erklärung im Namen des Außenministeriumssprechers Kim In-chul.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die südkoreanische Regierung ununterbrochen gefordert habe, die ungerechte Maßnahme zurückzunehmen und durch Dialog eine konstruktive Lösung anzustreben. Es sei sehr bedauerlich, dass die japanische Regierung ungeachtet dessen eine Entscheidung durchgesetzt habe, die das Gedeihen der Region und die freie internationale Handelsordnung überschatten werde.
Die südkoreanische Regierung kritisierte, dass die Maßnahme eindeutig eine Gegenmaßnahme gegen das Urteil eines südkoreanischen Gerichts zur Entschädigung von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs sei. Die sei eine schwerwiegende Herausforderung, welche die Grundlage der traditionellen Freundschaft und Kooperation zwischen beiden Ländern erschüttere.