Die Staatsanwaltschaft hat im Zuge der Ermittlungen zu den Vorwürfen gegen den Justizminister-Kandidaten Cho Kuk ein Ausreiseverbot gegen einige seiner Familienmitglieder verhängt.
Wie verlautete, seien solche Personen einschließlich seiner Frau davon betroffen, die wegen des Verdachts auf Dienstverhinderung und Untreue angezeigt wurden.
Die Staatsanwaltschaft forderte zudem drei letzte Woche ausgereiste Personen zur Rückkehr auf, die mit einem Private Equity-Fonds zusammenhängen, in den Chos Familie etwa eine Milliarde Won investierte. Zu ihnen zählen der Chef der Firma, die den Fonds betreibt und ein Verwandter des Kandidaten.
Die Staatsanwaltschaft Seoul Zentral durchsuchte am Dienstag wegen der Vorwürfe gegen Cho an verschiedenen Orten Räumlichkeiten. Sie begann am Mittwoch damit, die beschlagnahmten Daten zu ordnen und analysieren.
Gegen Cho wurden vor allem in Bezug auf die Universitätszulassung seiner Tochter und den Private Equity-Fonds Verdächte erhoben.