Die USA hoffen auf einen Sinneswandel Südkoreas bei der Frage des Militärabkommens GSOMIA mit Japan.
Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag und berief sich auf einen namentlich nicht genannten ranghohen US-Beamten. Das Abkommen über den Austausch militärischer Informationen sei noch bis zum 23. November gültig. Es würde eine Menge zu tun geben, bevor man wieder zu dem Abkommen zurückkehren könne, wurde der Beamte zitiert.
Weiter sagte er, dass China über das Ende des GSOMIA nicht unglücklich wäre. Denn die Beendigung des Abkommens würde Chinas Position in Nordostasien stärken. Zumindest aber würden die Allianzen mit den USA weniger bedrohlich sein.
Auch wenn Südkorea und Japan über den Umweg USA militärische Informationen austauschen könnten, sei diese Vorgehensweise im Umgang mit einem atomar gerüsteten Nordkorea nicht effektiv, hieß es weiter.
Die USA unterstützen das Abkommen zur Allgemeinen Sicherheit Militärischer Informationen (GSOMIA) nach Kräften. Die in dem AFP-Bericht dargestellte Meinung spiegelt offenbar den Wunsch der USA wider, dass Seoul seine Entscheidung für die Nichtverlängerung überdenkt.