Die Streichung Südkoreas aus Japans weißer Liste der bevorzugten Handelspartner ist am Mittwoch in Kraft getreten.
Das japanische Kabinett hatte am 2. August die Änderung der Verordnung zur Export- und Handelskontrolle verabschiedet, die Südkorea aus der Gruppe A der Länder, der weißen Liste, ausschließt, denen Begünstigungen im Handel mit Japan gewährt werden.
Die Änderung wurde dann am 7. August offiziell verkündet.
Gemäß der Änderung müssen japanische Exporteure von nun an Einzelgenehmigungen für Lieferungen von strategischen Gütern nach Südkorea einholen. Für nicht-strategische Güter, die für militärische Zwecke verwendet werden können, gelten sogenannte Catch-all-Kontrollen.
Der Schritt erfolgte, nachdem Japan am 4. Juli seine Regelungen für den Export von drei Halbleiter- und Display-Materialien nach Südkorea verschärft hatte.