Roh Jae-heon, Sohn von Ex-Präsident Roh Tae-woo, hat sich bei den Opfern der Demokratiebewegung vom 18. Mai in Gwangju und Hinterbliebenen entschuldigt.
Roh besuchte am Freitag den Nationalfriedhof vom 18. Mai in Gwangju, wo unter anderem die Opfer der Demokratiebewegung im Jahr 1980 beerdigt wurden. Er wünschte den Verstorbenen die ewige Seligkeit.
Er schrieb ins Gästebuch, dass er sich aufrichtig bei den Opfern und Hinterbliebenen entschuldige und den Geist der Demokratiebewegung in Gwangju tief im Herzen behalten wolle.
Wie verlautete, habe er den Friedhof gemäß einem Wunsch seines Vaters aufgesucht.
Roh Tae-woo und sein Vorgänger Chun Doo-hwan zählen zur Gruppe der Militärs, die den damaligen Aufstand mit Gewalt unterdrückt hatten. Roh Jae-heon ist der erste Angehörige beider Ex-Präsidenten, der den Nationalfriedhof vom 18. Mai besuchte.