Bei einer Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu den Sommerspielen 2020 in Tokio hat Südkorea auf eine mögliche radioaktive Gefahr durch Essen aufmerksam gemacht.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete, hätten Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees Südkoreas die Frage mit dem Hinweis auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima aufgeworfen.
Die Sportfunktionäre hätten sich danach erkundigt, welche Maßnahmen für die Sicherheit der Nahrungsmittel getroffen würden, die möglicherweise von den Folgen der Fukushima-Kernschmelze betroffen sein könnten.
Japans Olympia-Komitee habe erläutert, dass alle Nahrungsmittel für die Athleten strengen Kontrollen unterliegen würden.
Bei der bis Freitag andauernden Sitzung wollen südkoreanische Funktionäre auch dagegen protestieren, dass auf der offiziellen japanischen Olympia-Website zu den Sommerspielen in Tokio Dokdo als japanisches Territorium bezeichnet wird.