Immer mehr Menschen fordern die Wiederausstellung einer Statue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg bei einem internationalen Kunstfestival in Japan.
Eine Gruppe von Künstlern und Bürgeraktivisten in Japan, die sich für die Wiedereröffnung der eingestellten Ausstellung bei der Aichi Trinnale einsetzt, teilte mit, dass etwa 26.000 Personen vom 3. bis 14. August für die Unterstützung ihrer Aktion unterzeichnet hätten.
Die Gruppe will am Montag der Präfektur Aichi die Unterschriftensammlung einreichen und auf einer Pressekonferenz ihre Forderung nach einer erneuten Ausstellung der Statue wiederholen.
Die Mädchenstatue für Frieden wurde bei einer Ausstellung im Rahmen der Aichi Triennale in Nagoya ab dem 1. August zur Schau gestellt. Die Präfektur Aichi schloss jedoch am 3. August angeblich aus Sicherheitsgründen den Ausstellungsraum und stoppte die Ausstellung.