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Nationales

Bürgergruppen fordern Aufkündigung von Militärabkommen mit Japan

Write: 2019-08-02 13:55:23Update: 2019-08-02 16:28:30

Bürgergruppen fordern Aufkündigung von Militärabkommen mit Japan

Photo : KBS News

Zivilgesellschaftliche Organisationen in Südkorea haben Japans Entscheidung verurteilt, Südkorea aus seiner weißen Liste der bevorzugten Exportziele zu streichen.

Eine Koalition aus 600 Organisationen gab heute nach dem entsprechenden Beschluss des japanischen Kabinetts eine Pressekonferenz vor der japanischen Botschaft in Seoul.

Die Koalition namens Bürgeraktion zur Verurteilung Abes teilte mit, sie verurteile zusätzliche Schäden und die Bedrohung, die Japan, ein Täter und Kriegsverbrecher, der koreanischen Nation und dem Volk antue, aufs Schärfste. Sie fordere eine sofortige Rücknahme der Maßnahmen zur wirtschaftlichen Vergeltung.

Die Gruppe betonte, dass die Urteile des südkoreanischen Obersten Gerichtshofs für die Entschädigung von Opfern der Zwangsarbeit unter der japanischen Kolonialherrschaft historische Urteile seien. Damit sei bestätigt worden, dass die Forderung von Opfern nach einer Entschädigung wegen Staatsverbrechen gegen Menschenrechte gerechtfertigt sei. Jedoch habe das Abe-Regime zu wirtschaftlichen Vergeltungsmaßnahmen gegriffen, ohne die Urteile zu befolgen. Damit habe Japan seine Absicht offenbart, Südkorea als nachgeordneten Wirtschafts- und Militärpartner zähmen zu wollen.

Die Koalition forderte die Moon Jae-in-Regierung auf, das von der Vorgängerregierung unterzeichnete Abkommen über den Austausch von Militärinformationen mit Japan unverzüglich aufzukündigen. Die Regierung sollte die japanische Spende für die inzwischen aufgelöste Stiftung für Trostfrauen zurückgeben, um die bilaterale Einigung über die Frage der Sexsklaverei endgültig zu annullieren.

Die Gruppe wird am Samstag vor der japanischen Botschaft eine Kundgebung gegen Japans Maßnahmen veranstalten.

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