Das südkoreanische Präsidialamt hat einen Medienbericht zurückgewiesen, dass der Sicherheitsberater im Weißen Haus John Bolton eine konkrete Summe für die Stationierung von US-Soldaten in Südkorea genannt habe.
Anlass zu der Bemerkung gab ein gestriger Bericht der südkoreanischen Tageszeitung "Joongang Korea Daily". Demzufolge habe Bolton während seines Besuchs in Seoul in der Vorwoche die Übernahme von Stationierungskosten in Höhe von fünf Milliarden Dollar gefordert. Dies wäre das Fünffache des aktuellen Beitrags.
Ein Beamter des Präsidialamtes sagte zu dem Bericht, dass keine konkreten Zahlen genannt worden seien. Damals sei mitgeteilt worden, dass beide Seiten die Angelegenheit vernünftig und fair behandeln.