Die Freiheitspartei Koreas (LKP) hat gefordert, die im letzten September geschlossene Militärübereinkunft zwischen Süd- und Nordkorea aufzukündigen.
Anlass sind Sicherheitsfragen wie die jüngsten Starts ballistischer Raketen durch Nordkorea.
LKP-Chef Hwang Kyo-ahn forderte am Samstag und auch am Sonntag, das Abkommen zu annullieren. Die falsche Militärübereinkunft habe die aktuelle Situation herbeigeführt.
In der innerkoreanischen Militärübereinkunft vom 19. September sei kein Verbot des Starts ballistischer Raketen vorgesehen. Die Position des Präsidialamtes, die Impulse für den Dialog mit Nordkorea zu beleben, stelle eine Wahnvorstellung dar, betonte Hwang.
Die regierende Minjoo-Partei Koreas kritisierte Hwangs Forderung. Sie fragte, ob Hwang die mühsam geführten Gespräche zwischen beiden Koreas und zwischen Nordkorea und den USA nichtig machen wolle.
Die Regierungspartei forderte, Äußerungen zu unterlassen, die einem politischen Streit dienen. Sie forderte, in der neuen außerordentlichen Sitzungsperiode des Parlaments den Nachtragshaushaltsplan zu behandeln.