Präsident Moon Jae-in hat bei einem Treffen mit der Fraktionsführung der Regierungspartei die Kooperation in politischen Kreisen gefordert.
Moon lud am Dienstag die im Mai neu gewählte Fraktionsführung der Minjoo-Partei Koreas zu einem Mittagessen am Präsidentensitz ein.
Der Staatschef bat die Fraktionsleitung angesichts Japans Exportrestriktionen gegenüber Südkorea um die Kooperation in politischen Kreisen. Dadurch sollten sie den Bürgern Hoffnung und Zuversicht geben können.
Moon betonte auch die Wichtigkeit einer expansiven Fiskalpolitik und eines Nachtragshaushalts. Internationale Organisationen wie IWF und OECD fragten, warum Südkorea trotz der stabilen Finanzlage keine zusätzlichen Staatsgelder einsetze.
Fraktionschef Lee In-young sagte, dass ein Wirtschaftskrieg zwischen Südkorea und Japan begonnen habe. Er bedauerte, dass der Zusatzbudgetplan immer noch nicht vom Parlament verabschiedet wurde.
Er versprach Bemühungen, damit der Nachtragshaushalt noch in diesem Monat gebilligt werden könne. Zugleich hieß es, dass das Parlament derzeit in einem Teufelskreis von politischen Streitigkeiten stecke. Er wolle jedoch eine Zusammenarbeit herbeiführen, indem er an Prinzipien festhalte.