Japan will laut seinem Außenminister Maßnahmen treffen, sollte es in Südkorea zur Veräußerung von beschlagnahmten Vermögenswerten von Mitsubishi Heavy Industries kommen.
Die entsprechende Äußerung habe Außenminister Taro Kono auf einer Pressekonferenz gemacht, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag.
Falls japanischen Unternehmen ein Schaden entstehe, müsse nach erforderlichen Maßnahmen gesucht werden, sagte Kono in Bezug auf die eventuelle Veräußerung von Vermögen von Mitsubishi. Damit es nicht zu einem solchen Fall komme, wolle man die südkoreanische Regierung nachdrücklich zum Handeln auffordern.
Mitsubishi setzte das Urteil des südkoreanischen Obersten Gerichtshofs im vergangenen November bisher nicht um, fünf Klägern, darunter Opfer der Zwangsarbeit zur Kolonialzeit und Hinterbliebene, Abfindungen zu zahlen. Das japanische Unternehmen antwortete zudem bis zur Frist, dem gestrigen Montag, nicht auf die Forderung der Kläger nach Gesprächen. Die Klägerseite teilte daraufhin mit, eine zügige Veräußerung der beschlagnahmten Vermögenswerte des Unternehmens anstreben zu wollen.