Die japanische Regierung hat den Vorschlag des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in, Exportrestriktionen für Südkorea zurückzunehmen und aufrichtig Gespräche zu führen, de facto abgelehnt.
Wirtschaftsminister Hiroshike Seko sagte am Dienstag vor der Presse, die Verschärfung der Exportregelungen für drei wichtige Materialien für Halbleiter sei kein Verhandlungsgegenstand. Eine Rückgängigmachung werde nicht überprüft.
Dieselbe Position vertrat auch Regierungssprecher Yoshihide Suga auf einer Pressekonferenz.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete, dass die japanische Regierung somit die Möglichkeit für Verhandlungen mit Südkorea ausgeschlossen habe.
Moon hatte sich gestern erstmals zu dem Handelskonflikt mit Japan geäußert und die Rückgängigmachung der Entscheidung sowie aufrichtige Diskussionen gefordert.