Nicht regulär Beschäftigte im Öffentlichen Dienst wollen ab heute drei Tage lang streiken.
Wegen des Streiks werden Auswirkungen auf den Schulbetrieb befürchtet, insbesondere die Schulspeisung und die nachschulische Betreuung.
Befristet Beschäftigte im Schulbetrieb machen den größten Anteil der Streikteilnehmer aus. Auch bei Kommunalregierungen beschäftigte Hausmeister, Verwaltungsmitarbeiter der Nationalversammlung und Mitarbeiter von mit dem Kulturministerium zusammenhängenden Behörden wollen die Arbeit niederlegen.
Sie fordern eine Anhebung ihrer Löhne auf das Niveau der regulär beschäftigten Kollegen. Sie argumentieren, dass die Regierung mehr Arbeitsplatzsicherheit versprochen habe, indem befristete in unbefristete Stellen umgewandelt werden.
Der Gewerkschaftsdachverband KCTU (The Korean Confederation of Trade Unions) will am Nachmittag eine Kundgebung mit 60.000 Teilnehmern auf dem Gwanghwamun-Platz in der Stadtmitte von Seoul veranstalten. Dabei soll die Regierung aufgefordert werden, die Frage der nicht regulär Beschäftigten im öffentlichen Sektor angemessen zu behandeln.