Der japanische Außenminister Taro Kono hat den Willen für einen Gipfel zwischen Nordkorea und Japan bekannt gemacht.
Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Kono sagte in einem Vortrag am Montag in Tokio, Japan müsse sich auf einen direkten Dialog einlassen, um die Entführungsfrage zu lösen. Gemeint sind Entführungen japanischer Staatsbürger durch Nordkorea in den 1970er und 80er Jahren. Japan werde sich gründlich vorbereiten, damit es in jeder Phase richtig anfangen könne.
Kono betonte auch, dass US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo bei jedem Treffen mit Nordkoreanern Japans Position übermittelt hätten. Nordkorea sei sich dessen offenbar bewusst.
Er sagte zudem in Bezug auf den Abriss nordkoreanischer Atomanlagen im Falle einer Denuklearisierung, dass Japan das Know-how habe. Es wäre nicht schwierig, einen Beitrag zu leisten. Kyodo ging davon aus, dass er damit die Bereitschaft mitteilte, Experten zu schicken oder finanzielle Unterstützung anzubieten.