In einem südkoreanischen Dorf innerhalb der Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden Koreas ist ein 5G-Netzwerk aufgebaut worden.
Der Mobilfunkanbieter KT teilte am Donnerstag mit, in Daeseong-dong in Paju, dem „Freiheitsdorf“, ein 5G-Dorf eröffnet zu haben.
Jeder der 46 Haushalte in dem Dorf wurde mit einer sogenannten Smart-LED versehen. Das ermöglicht, in einem Notfall per Fernbedienung den Dorfleiter darüber zu informieren. In der Dorfhalle wurde ein integrierter Kontrollraum für das 5G Internet der Dinge aufgebaut, um die Smart-LED jedes Haushalts und den Luftqualitätsmesser überwachen und kontrollieren zu können.
Die Schüler der einzigen Grundschule in der DMZ werden über die Software wie die Verschlüsselung mittels der 5G-Technologie unterrichtet.
KT teilte mit, dass es trotz Schwierigkeiten wegen des Standortes des Dorfs in der Nähe der militärischen Demarkationslinie dank der Kooperation des UN-Kommandos, des Verteidigungsministeriums und des Wissenschaftsministeriums das 5G-Netzwerk habe aufbauen können.