Die Zahl der Asylbewerber hat im Vorjahr ein Rekordhoch erreicht.
Das Justizministerium teilte am Donnerstag mit, dass 16.173 Anträge eingereicht worden seien. Dies war der höchste Wert seit der Einführung des Asylverfahrens im Jahr 1994.
Die Zahlen würden weiter ansteigen. Im bisherigen Jahresverlauf seien im Tagesdurchschnitt 64 Anträge gestellt worden. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sei das ein Anstieg von 62,7 Prozent.
Im letzten Jahr hatten Menschen aus 93 Ländern Asylanträge eingereicht. Darunter stellten Kasachen mit 2.500 Bewerbern die größte Gruppe dar. 144 wurde der Flüchtlingsstatus gewährt, während 514 Antragstellern ein Aufenthalt aus humanitären Gründen erlaubt wurde.