Das Gebiet um den Fluss Imjin in Yeoncheon ist als siebte Stätte in Südkorea ins UNESCO-Weltnetz der Biosphärenreservate aufgenommen worden.
Die Entscheidung wurde bei der 31. Sitzung des Internationalen Koordinierungsrats des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ am Mittwoch (Ortszeit) in Paris gefällt.
Das Biosphärenreservat Yeoncheon Imjin Fluss umfasst den gesamten Landkreis Yeoncheon mit Ausnahme der demilitarisierten Zone (DMZ) und erstreckt sich über 584,12 Quadratkilometer. Den Antrag auf die Aufnahme ins Weltnetz hatten die Verwaltung des Landkreises und die Forstbehörde im vergangenen Jahr gemeinsam gestellt.
Der Fluss Imjin entspringt in Nordkorea und fließt quer durch die DMZ und das Zentrum von Yeoncheon. Angesichts der topografischen Merkmale und des begrenzten Zugangs von Menschen wegen der grenznahen Lage ist die dortige Natur intakt. Daher hat das Gebiet einen hohen ökologischen Wert.
Auf der Liste der UNESCO-Biosphärenreservate stehen derzeit 686 Stätten in 122 Ländern. In Südkorea gibt es sechs Biosphärenreservate, darunter der Berg Seorak und die Insel Jeju.