Das Wrack des Ende Mai in Budapest gesunkenen Ausflugsschiffs Hableany ist am Dienstag 13 Tage nach dem Unglück aus der Donau geborgen worden.
Das Wrack wurde auf einem großen Frachtkahn zum Hafen Csepel im Süden Budapests transportiert. Dort wird erneut nach Vermissten gesucht. Anschließend wird eine präzise Untersuchung zur Klärung der Unglücksursache beginnen.
Am Dienstag wurden die Leichname von drei Koreanern entdeckt. Die Todesopfer wurden als eine Frau in ihren Fünfzigern, eine in ihren Dreißigern und ein sechsjähriges Mädchen identifiziert. Die Leiche der Mutter des Mädchens wurde entgegen ersten Informationen nicht gefunden.
Von insgesamt 33 koreanischen Passagieren, die an Bord waren, sind noch vier Personen verschollen. Daher wird die Suchaktion fortgesetzt.
Die ungarischen Behörden teilten nach der Bergung vor der Presse mit, die Zahl von Polizisten, Hubschraubern und Drohnen für die Suchaktion zu verdoppeln.
Am Mittwochabend koreanischer Zeit werden die Regierungen Südkoreas und Ungarns gemeinsam vor der Presse sprechen. Es wird erwartet, dass beide Seiten über das Ergebnis der Bergung und das weitere Vorgehen berichten werden.