Die am Montag verstorbene Ex-First Lady Lee Hee-ho hat in ihrem Testament ihren Wunsch nach einer friedlichen Wiedervereinigung Koreas zum Ausdruck gebracht.
Sie wolle im Himmel für das koreanische Volk und eine friedliche Wiedervereinigung der Nation beten, schrieb sie in ihrem Testament. Der Direktor des Kim Dae-jung-Friedenszentrums, Kim Sung-jae, veröffentlichte am Dienstag die letzten Worte der Verstorbenen.
Darin bedankte sich Lee bei den Bürgern dafür, ihrem Ehemann Kim Dae-jung und ihr viel Liebe gegeben zu haben. Sie wünsche sich, dass die Bürger einander lieben und harmonisch und glücklich leben.
Sie forderte, das Privathaus in Seoul als Gedenkhalle für Präsident Kim zu nutzen. Das Preisgeld des Friedensnobelpreises, den Kim im Jahr 2000 gewonnen hatte, solle für die Finanzierung von Gedenkprojekten eingesetzt werden.
Lee übergab Kim Sung-jae die Verantwortung für die Vollstreckung ihres Testaments und bat ihn, die Projekte zum Gedenken an Präsident Kim Dae-jung und solche des Kim Dae-jung-Friedenszentrums in guter Weise fortzuführen.
Kim übernahm die Leitung des Beisetzungskomitees. Nach seinen Angaben wird die Trauerfeier unter Federführung des Kim Dae-jung-Friedenszentrums stattfinden.