Der verhaftete Kapitän eines in die tödliche Kollision auf der Donau in Budapest in der Vorwoche verwickelten Kreuzfahrtschiffs hat vor zwei Monaten in den Niederlanden ein Schiffsunglück verursacht.
Die ungarische Staatsanwaltschaft bestätigte am Donnerstag in einer Stellungnahme einen entsprechenden lokalen Medienbericht.
Ein auf die Schifffahrt spezialisiertes lokales Medium schrieb am Dienstag, dass der Kapitän der Viking Sigyn, ein als Yuriy C. identifizierter Ukrainer, in einen Zusammenstoß zwischen einem Kreuzfahrtschiff und einem Tanker Anfang April in den Niederlanden verwickelt gewesen sei. Er habe damals als Kapitän das Kreuzfahrtschiff gesteuert, hieß es unter Berufung auf einen anderen Kapitän der Reederei der Viking Sigyn.
Das Kreuzfahrtschiff war auf dem Weg von Antwerpen nach Gent, an Bord waren 171 Passagiere.
Die ungarische Staatsanwaltschaft teilte unterdessen mit, dass der Kapitän sämtliche Daten seines Mobiltelefons gelöscht habe, nachdem die Viking Sigyn das Unglücksschiff Hableany in Budapest gerammt hatte.