Nach dem tödlichen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest in der Vorwoche sind am Donnerstag (Ortszeit) die Leichname von zwei weiteren Südkoreanern und eines Ungarn geborgen worden.
Laut dem schnellen Reaktionsteam der südkoreanischen Regierung wurde eine Leiche am Donnerstagvormittag 5,8 Kilometer flussabwärts von der Unglücksstelle geborgen. Eine weitere Leiche wurde 40 Kilometer entfernt von der Unglücksstelle gefunden.
Die Todesopfer wurden später als ein Südkoreaner in seinen Sechzigern und eine Südkoreanerin in ihren Dreißigern identifiziert, die an Bord des gesunkenen Ausflugsschiffs Hableany gewesen waren.
Nach weiteren Angaben barg die ungarische Polizei gegen 18.25 Uhr an einer Brücke rund vier Kilometer von der Unglücksstelle entfernt die Leiche eines Mannes. Dieser sei später als Ungar identifiziert worden.
Bisher wurden 18 koreanische Todesopfer identifiziert, acht sind weiter verschollen.
An Bord der am 29. Mai gesunkenen Hableany waren 33 koreanische Passagiere und zwei ungarische Besatzungsmitglieder. Sieben Koreaner konnten gerettet werden.