Am heutigen 6. Juni begeht Südkorea den 64. Gefallenengedenktag.
Eine Zeremonie dazu fand unter dem Slogan „Wir erinnern uns an Sie im Namen der Republik Korea“ auf dem Nationalfriedhof in Seoul statt.
Bei der Zeremonie betonte Staatspräsident Moon Jae-in, die Zeit, in der die Spaltung der koreanischen Gesellschaft in den zwei Kategorien konservativ und progressiv möglich gewesen war, sei vorbei. Für die Vaterlandsliebe sei diese Aufteilung bedeutungslos.
Moon sagte weiter, die gemeinsamen Bemühungen der konservativen und progressiven Gruppen seien die Basis der Unabhängigkeit, Demokratie sowie Wirtschaftsentwicklung, die das koreanische Volk genieße.
Anwesend waren laut Schätzungen etwa 10.000 Bürger, darunter verdiente Persönlichkeiten und Hinterbliebene, Angehörige von Gefallenen im Koreakrieg sowie Vertreter aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen.
Die Zeremonie begann um 10 Uhr Ortszeit. Landesweit ertönte eine Sirene, um eine Schweigeminute einzulegen. Anschließend wurden unter anderem Blumen niedergelegt und Zertifikate zur Anerkennung als verdienstvolle Personen verliehen.