Hinsichtlich der umstrittenen Definition der Denuklearisierung Nordkoreas hat eine leitende Beamtin der USA diese als endgültige und vollständig überprüfte Denuklearisierung (FFVD) definiert.
Die entsprechende Äußerung machte Andrea Thompson, Staatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheitsangelegenheiten im US-Außenministerium in einem Interview mit Medienanstalten am Montag (Ortszeit). Thompson hatte am Asien-Sicherheitsgipfel in Singapur teilgenommen.
Auf die Frage nach angeblichen Differenzen zwischen Nordkorea und den USA über den Begriff der Denuklearisierung antwortete Thompson, dass die USA sehr konsequent in Bezug auf die Definition der Denuklearisierung gewesen seien. Sie fügte hinzu, dass neben Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un auch US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo hinsichtlich der Definition konsequent gewesen seien.
Auf die Frage, ob China und Russland dieselbe Definition der Denuklearisierung anwenden, hieß es, ihrer Auffassung nach wünschten sich beide Länder wahrscheinlich nicht, dass man derselben Meinung sei.
Immer mehr US-Beamte sagen, dass die in der Vereinbarung beim ersten Nordkorea-USA-Gipfel in Singapur genannte Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel eine endgültige und vollständig überprüfte Denuklearisierung Nordkoreas bedeute. Damit sei auch Kim Jong-un einverstanden. Jedoch hätten Nordkoreas Behörden dies noch nicht offiziell zugegeben.