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Nationales

Senderverein kritisiert Erwerb von TV-Rechten für Olympische Spiele durch JTBC

Write: 2019-06-05 08:58:49Update: 2019-06-05 14:15:47

Senderverein kritisiert Erwerb von TV-Rechten für Olympische Spiele durch JTBC

Photo : YONHAP News

Der Koreanische Senderverein (KBA) hat den Erwerb der Übertragungsrechte für die Olympischen Spiele durch den Kabelfernsehsender JTBC kritisiert.

JTBC teilte mit, die Rechte für die Übertragung der Olympischen Sommer- und Winterspiele im Zeitraum von 2026 bis 2032 erhalten zu haben. Eine Unterzeichnungszeremonie hierfür mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) fand am Dienstag in Lausanne statt.

KBA kritisierte in einer Stellungnahme am Dienstag, dass das Ergebnis der Ausschreibung des IOC für die Senderechte für die Olympischen Spiele von 2026 bis 2032 im Widerspruch zum Zweck der Einführung des allgemeinen Rechts auf Fernsehen in Südkorea stehe.

Das aktuelle Rundfunkrecht gewährleiste das Recht, dass allgemeine Bürger Sendungen über Sportwettkämpfe, für die sich die Öffentlichkeit sehr interessiere, und über weitere wichtige Veranstaltungen anschauen können. Hierfür sei ein Sendemittel erforderlich, zu dem über 90 Prozent sämtlicher Haushalte Zugang hätten. Es sei fraglich, ob JTBC als vor knapp acht Jahren gestarteter Sender diese Bedingung erfüllen könnte. Es widerspreche dem Zweck der Einführung des allgemeinen Rechts aufs Fernsehen, dass nur Abonnenten eines Bezahlfernsehens Übertragungen olympischer Spiele sehen können, hieß es.

Der Verein warf JTBC vor, die Teilnahme an einem Verhandlungsteam koreanischer Rundfunkanstalten für die Kosteneinsparung abgelehnt und als alleiniger Bieter an der Ausschreibung teilgenommen zu haben. Das erhöhe die Gefahr, dass jeder Sender wieder im Alleingang offensiv um Übertragungsrechte kämpfen werde, was die Übertragungskosten für die Olympischen Spiele in die Höhe schnellen lassen und einen enormen Kapitalabfluss verursachen werde.

KBA verlangte vom IOC, seine unter Missachtung der Realität in Südkorea gefällte Entscheidung zu widerrufen. Die zuständige Rundfunkkommission KCC wurde aufgefordert, mit Rücksicht auf wahre Staatsinteressen eine weise Entscheidung zu treffen.

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