Nach dem tödlichen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest in der Vorwoche sind am Dienstag (Ortszeit) drei weitere Leichen gefunden worden.
Laut dem schnellen Reaktionsteam der südkoreanischen Regierung wurde gegen 15.30 Uhr am Dienstag (Ortszeit) im Zuge einer Suche mit dem Hubschrauber etwa 50 Kilometer entfernt von der Unglücksstelle ein Leichnam entdeckt.
Später wurde festgestellt, dass es sich um einen Südkoreaner in seinen Zwanzigern handelt, der nach dem Unglück zunächst verschollen blieb.
Zuvor war gegen 13 Uhr die Leiche eines Koreaners in seinen Sechzigern 55 Kilometer flussabwärts von der Unglücksstelle gefunden worden. Gegen 14.30 Uhr wurde die Leiche eines Mannes während der Suche in der Umgebung des Schiffs gefunden und geborgen. Dieser wurde am Mittwoch ebenfalls als Südkoreaner identifiziert.
Am Montag waren zwei weitere koreanische Todesopfer, jeweils ein Mann und eine Frau, geborgen worden.
Die Zahl der koreanischen Todesopfer bei dem Schiffsunglück steigt damit auf zwölf. Die Zahl der vermissten Koreaner beträgt 14.