Ein am Montag (Ortszeit) gefundenes Todesopfer des Schiffsunglücks auf der Donau in Budapest ist als Südkoreanerin in ihren Fünfzigern identifiziert worden.
Das teilte das schnelle Reaktionsteam der südkoreanischen Regierung am Dienstag mit.
Der Leichnam der Koreanerin war am Montag in der Nähe des Unglücksschiffs Hableany im Wasser gefunden und geborgen worden.
Laut Song Shun-keun, Leiter des Reaktionsteams und Militärattaché der südkoreanischen Botschaft, entdeckten ungarische Taucher die Leiche gegen 12.20 Uhr in der Nähe des Schiffs. Sie hätten koreanischen Tauchern vorgeschlagen, die Bergung zu übernehmen. Später hätten diese nach einem über einstündigen Sucheinsatz ab 16.20 Uhr in der Nähe des Hecks die Leiche gefunden und geborgen.
Am Montagvormittag war die Leiche eines Mannes in Harta, über 100 Kilometer entfernt von der Unglücksstelle, gefunden worden. Inzwischen wurde bestätigt, dass es sich um einen koreanischen Passagier der Hableany in seinen Sechzigern handelt.
Am letzten Mittwoch sank das Ausflugsschiff Hableany auf der Donau, nachdem es von einem großen Kreuzfahrtschiff gerammt worden war. Zur Zeit des Unglücks waren 33 Südkoreaner an Bord. Sieben Koreaner wurden tot aufgefunden, sieben weitere konnten gerettet werden. 19 Koreaner und zwei ungarische Besatzungsmitglieder blieben zunächst verschollen.