Der Sondergesandte für Nordkorea im US-Außenministerium, Stephen Biegun, hat vor dem ersten Jubiläum des ersten Nordkorea-USA-Gipfels gegenüber Nordkorea erneut Gesprächsbereitschaft signalisiert.
Biegun sagte beim am Sonntag in Singapur beendeten Shangri-La-Dialog, die USA seien zuversichtlich, dass hinsichtlich allen von Nordkorea und den USA bei ihrem ersten Gipfel im Juni letzten Jahres vereinbarten Zielen Fortschritte erzielt werden könnten. Die USA seien zuversichtlich, dass beide Länder durch kontinuierliche Verhandlungen Differenzen abbauen könnten, sagte Biegun weiter, wie Bloomberg berichtete.
Die USA hätten direkt und indirekt, öffentlich und privat versprochen, weiter engagiert zu bleiben und Provokationen zu vermeiden, äußerte Biegun.
Bloomberg meldete ursprünglich, Biegun habe gesagt, dass US-Präsident Donald Trump vermeiden werde, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu reizen. In einem späteren Bericht schrieb die Nachrichtenagentur, sein Büro habe klargestellt, dass Biegun gemeint habe, dass Nordkorea engagiert bleiben, Provokationen wie die jüngsten Raketentests unterlassen und durch Verhandlungen Fortschritte hinsichtlich der Einigungen erzielen sollte.