Der US-Sondergesandte für Nordkorea Stephen Biegun weiß nach Angaben nichts von der Hinrichtung seines nordkoreanischen Ansprechpartners.
Auf Berichte angesprochen, nach denen Nordkoreas Sondergesandter für die USA Kim Hyok-chol wegen des gescheiterten Gipfels in Hanoi hingerichtet worden sei, sagte er, er wisse es nicht. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Samstag.
Biegun besucht zurzeit für die Teilnahme an der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog Singapur. Er sagte weiter, dass Außenminister Mike Pompeo die Berichte zurzeit prüfe.
Das Weiße Haus wollte die Berichte über die Hinrichtung Kims am Freitag nicht kommentieren. Man beobachte die Lage, hieß es lediglich.
Kim Hyok-chol war Bieguns Gegenüber bei Arbeitsgesprächen zur Vorbereitung des zweiten US-amerikanisch-nordkoreanischen Spitzentreffens.