Die ungarischen Behörden prüfen den Bau einer Struktur um das in Budapest auf der Donau gesunkene Ausflugsschiff.
Das teilte die südkoreanische Außenministerin Kang Kyung-wha am Sonntag nach der Rückkehr aus Budapest mit. Mit der Struktur solle verhindert werden, dass möglicherweise im Wrack befindliche Leichen weggeschwemmt werden.
Sie habe vorgeschlagen, ein Netz um das Schiff zu spannen. Doch sei ihr gesagt worden, dass der Einsatz für die Taucher zu gefährlich wäre.
Stattdessen werde offenbar der Bau einer Struktur erwogen. Gleichzeitig werde die Suche nach Vermissten mit Schiffen und Helikoptern fortgesetzt.
Am vergangenen Mittwoch war ein Ausflugsschiff mit 33 Südkoreanern und zwei ungarischen Crew-Mitgliedern an Bord gesunken. Ein Kreuzfahrtschiff hatte das Boot gerammt, dieses sank daraufhin binnen wenigen Sekunden. Sieben Personen wurden tot geborgen, nach 21 wird noch immer gesucht.