Die ungarische Polizei hat nach dem Schiffsunglück auf der Donau den Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes festgenommen.
Sein Schiff Viking River Cruise war mit dem Touristen-Boot “Hableany” (Meerjungfrau) kollidiert. Dieses kenterte und sank daraufhin. An Bord waren 33 Südkoreaner, von denen mindestens sieben starben. Sieben wurden gerettet, 19 werden noch vermisst.
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, sei der ukrainische Kapitän am Mittwochabend nach einem langen Verhör verhaftet worden. Gegen ihn sei ein Haftbefehl beantragt worden.
Dem 64-jährigen Schiffsführer Yuriy C. werde eine Gefährdung des Schiffsverkehrs mit Todesfolge vorgeworfen.
Das Außenministerium hatte am Donnerstag zunächst bekannt gegeben, dass eines der beiden ungarischen Besatzungsmitglieder der Hableany gefunden worden. Die Angabe wurde später aufgrund vorliegender neuer Details korrigiert.