Nach dem tödlichen Schiffsunglück in Budapest ist eine Gruppe von 14 Mitarbeitern des Reiseveranstalters Very Good Tour nach Ungarn aufgebrochen.
Die Gruppe traf heute gegen 3.30 Uhr koreanischer Zeit in Ungarn ein. Ein Teil der Mitarbeiter suchte unmittelbar das Krankenhaus auf, um den Zustand der geretteten Passagiere festzustellen. Eine andere Gruppe fuhr zu einem Hotel weiter, wo ein Hauptquartier für Maßnahmen nach dem Unglück errichtet wurde.
Das Reisebüro teilte mit, am Vormittag auf der Grundlage der vor Ort von den Mitarbeitern gesammelten Informationen eine Pressekonferenz zu geben.
Heute gegen 1.30 Uhr brachen zehn Angehörige von verunglückten Touristen nach Ungarn auf. Weitere 40 Angehörige werden heute nach Budapest abfliegen.
Der Reiseveranstalter teilte mit, alle geplanten Fahrten mit einem Ausflugsschiff gestoppt zu haben. Eine am Samstag geplante Pauschaltour desselben Programms, an dem die verunglückten Touristen teilnahmen, sei abgesagt worden.
An Bord des am Mittwochabend (Ortszeit) auf der Donau verunglückten Ausflugsschiffs waren 33 Südkoreaner, darunter 30 Touristen, zwei Begleiter und ein Fotograf. Die Touristen befanden sich auf einer Pauschalreise, die Very Good Tour veranstaltete. Sieben Koreaner und ein ungarisches Besatzungsmitglied sind tot, sieben weitere wurden gerettet. 19 Koreaner werden noch vermisst.