Japan will laut einem Zeitungsbericht Fischereierzeugnisse aus Südkorea strenger kontrollieren.
Die japanische Tageszeitung "Sankei Shimbun" schrieb in ihrer Donnerstagsausgabe, dass das Gesundheitsministerium noch heute strengere Kontrollen ab dem kommenden Monat ankündigen wolle.
Von den gründlicheren japanischen Inspektionen würden unter anderem Heilbutt und Muscheln betroffen sein.
Es sei ungewöhnlich, dass Einfuhren von Fischerzeugnissen aus einem bestimmten Land genauer überprüft würden. Es handele sich offenbar um eine Reaktion auf Seouls Importverbot für Fische und Meeresfrüchte aus einigen japanischen Regionen.
Im April hatte die Welthandelsorganisation zugunsten Südkoreas geurteilt. Das Land hatte nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 ein Importverbot für einige Fischarten und Meeresfrüchte aus der Region verhängt.