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Internationales

Dammbruch in Laos kann laut dortiger Regierung vom Menschen verursachte Katastrophe sein

Write: 2019-05-29 09:46:47Update: 2019-05-29 12:11:52

Ein Dammbruch im vergangenen Jahr in Laos ist nach Angaben der dortigen Regierung nicht auf höhere Gewalt zurückzuführen, sondern kann eine vom Menschen verursachte Katastrophe sein.

Im vergangenen Juli kollabierte ein Hilfsdamm am Xe-Pian-Xe-Namnoy-Wasserkraftwerk. Über 100 Menschen starben oder werden seitdem vermisst. 6.000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf. An den Bauarbeiten war auch das südkoreanische Unternehmen SK Engineering & Construction beteiligt.

Laut der laotischen Nachrichtenagentur KPL gab die laotische Regierung am Dienstag das Ergebnis einer Untersuchung durch einen staatlichen Untersuchungsausschuss bekannt. Demnach war die Hauptursache für den Dammbruch, dass Wasseraustritt an einem Mikrorohr des Hilfsdamms zu einer Erosion führte und dass in dem Damm aufgestiegenes Wasser in den Boden sickerte, was den Boden aufgeweicht habe. Der Ausschuss setzte sich laut der laotischen Regierung aus internationalen Experten aus Kanada und der Schweiz zusammen.

SK teilte jedoch mit, dass die Firma dem Untersuchungsergebnis nicht zustimmen könne. Es fehle an einer wissenschaftlichen und ingenieurswissenschaftlichen Grundlage. Das Ergebnis stimme nicht mit den Ergebnissen präziser Bodenuntersuchungen vor und nach dem Unglück überein.

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