Internationales
Internationale Juristengruppen planen Untersuchung wegen Gruppenflucht von Kellnerinnen in Nordkorea
Write: 2019-05-28 14:07:15 / Update: 2019-05-28 15:41:27
Internationale Juristenorganisationen wollen wegen der Gruppenflucht nordkoreanischer Kellnerinnen nach Südkorea im Jahr 2016 eine gemeinsame Untersuchung in Nordkorea durchführen.
Anlass ist der Verdacht, dass die Gruppenflucht von zwölf Mitarbeiterinnen und des Managers eines nordkoreanischen Restaurants in der chinesischen Provinz Zhejiang im April 2016 vom südkoreanischen Geheimdienst geplant und in die Wege geleitet worden war.
International Association of Democratic Lawyers (IADL) und Confederation of Lawyers of Asia and the Pacific wollen ein gemeinsames internationales Untersuchungsteam bilden. Das Team soll im August eine Untersuchung in Südkorea durchführen und Anfang September für die Untersuchung nach Nordkorea reisen.
Beide Organisationen haben vor, in Südkorea die geflüchteten Nordkoreanerinnen und Vertreter der Regierung, darunter des Geheimdienstes, zu befragen und in Nordkorea die Familien der Kellnerinnen und frühere Mitarbeiter des Restaurants zu treffen. Konkrete Termine stehen laut Informationen nicht fest.
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