Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Nationales

Studie: Erhöhte Leukämie- und Blutkrebsgefahr bei Arbeitern der Halbleiterbranche

Write: 2019-05-23 08:20:33Update: 2019-05-23 11:29:38

Laut Untersuchungsergebnissen sind Arbeiter in Halbleiterfabriken einem höheren Risiko der Erkrankung an Leukämie und hämatologischen Krebserkrankungen ausgesetzt.

Bislang war umstritten, ob die Arbeit in der Halbleiterbranche mit einem größeren Risiko einer Berufskrankheit einhergeht. Anlass war der Tod einer ehemaligen Mitarbeiterin einer Halbleiterfabrik von Samsung Electronics, die 2007 an Leukämie gestorben war.

Das Forschungsinstitut für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz untersuchte 200.000 Beschäftigte bei sechs Halbleiterunternehmen, darunter Samsung Electronics und SK Hynix, seit 2009 zehn Jahre lang.

Es stellte sich heraus, dass Arbeitnehmer in der Halbleiterbranche verglichen mit Beschäftigten anderer Bereichen einem doppelt so hohen Leukämierisiko ausgesetzt sind. Die Gefahr, an Leukämie zu erkranken, ist anderthalbfach höher. Das Risiko, an der Leukämie zu sterben, gilt als 2,3-fach höher.

Im Falle des Non-Hodgkin-Lymphom, eine Art hämatologische Krebserkrankung, ist das Erkrankungsrisiko fast doppelt so hoch, die Todesgefahr dreifach so hoch.

Besonders für junge Arbeitnehmerinnen, die in einem sogenannten Reinraum arbeiten, besteht ein hohes Blutkrebsrisiko. Begründet wird dies damit, dass sie dabei schädlichen Chemikalien ausgesetzt sein können.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >