Die Vereinten Nationen haben für die Nordkorea-Hilfe des Kinderhilfswerks UNICEF Ausnahmen von den Sanktionen gewährt.
Mit der am 11. April erteilten Ausnahme könne UNICEF Ausrüstung für die Bereitstellung sauberen Trinkwassers liefern. Auch könnten Programme in den Krankenhäusern für eine bessere Gesundheit und Ernährung durchgeführt werden, hieß es im Internetauftritt der UN.
Zu den genehmigten Hilfsgütern im Wert von 5,75 Millionen Dollar zählen Notfallkits, Rollstühle und elektronische Geräte, hieß es weiter. Am teuersten sei Ausrüstung aus Dänemark im Wert von 3,87 Millionen Dollar für die Kühlung von Impfstoffen gewesen. Damit sollen Impfstoffe für rund 355.000 Kinder unter zwölf Monaten und 362.000 Schwangere kühl gelagert werden.
UNICEF-Mitarbeiter werden die Verteilung der Güter regelmäßig überwachen, um sicherzustellen, dass diese für den beabsichtigten Zweck verwendet werden.
Humanitäre Hilfe ist gemäß den Nordkorea-Sanktionen nicht verboten, jedoch können Materialien und Geräte von dem Verbot betroffen sein.