Südkorea droht ein landesweiter Streik von Busfahrern.
Die Busgewerkschaften in neun Regionen einschließlich Seouls würden am Dienstag mit den regionalen Arbeitsausschüssen zu einer letzten Koordinierung zusammenkommen, teilte der Koreanische Bund von im Transportbereich Beschäftigten mit.
Sollte bis zum heutigen Dienstag keine Einigung zwischen Arbeitgebern und -nehmern erzielt werden, wollen die Gewerkschaften von Busfahrern wie geplant am Mittwoch in den Streik treten.
Der Bund erwartete, dass landesweit 34.000 Busfahrer die Arbeit niederlegen würden, sollte in allen betroffenen Regionen bis auf Daegu eine Koordinierung von Meinungen scheitern. In Daegu konnte inzwischen eine Einigung erzielt werden.
Die Busfahrer fordern, dass ihr aktuelles Lohnniveau gesichert bleibt. Sie befürchten, dass nach der im Juli geplanten Einführung der maximalen Wochenarbeitszeit von 52 Stunden eine effektive Lohnkürzung unvermeidlich wäre.
Die Regierung präsentierte am Montag neue Maßnahmen, um einen Streik abzuwenden. Sie beschloss, die von den Gewerkschaften verlangte finanzielle Unterstützung zum Teil zu gewähren.