Südkorea bleibt nach Angaben seines Fischereiministers bei Importen von Fisch und Meeresfrüchten aus Fukushima und sieben anderen Regionen in Japan unnachgiebig.
Meeresprodukte aus Fukushima dürften niemals eine Gefahr auf dem Esstisch der Südkoreaner darstellen, sagte Minister Moon Seong-hyeok am Dienstag gegenüber Reportern in Sejong City.
Zwar dränge Tokio über verschiedene Kanäle immer wieder auf eine Wiederaufnahme der Importe. Sollte bei seinem Treffen mit dem japanischen Botschafter in Seoul am Mittwoch eine ähnliche Forderung vorgebracht werden, wolle er jedoch seine Position erneut deutlich machen.
Im letzten Monat hatte das Berufungsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) geurteilt, dass Südkoreas 2011 verhängter Importstopp von Fisch und Meeresfrüchten nicht unfair sei. Auch würde das wegen der Nuklearkatastrophe verhängte Verbot nicht in die Kategorie der willkürlichen Diskriminierung fallen.