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Über 40 Prozent der ledigen Koreaner halten Kauf eigener Wohnung für nicht realisierbar
Write: 2019-05-07 09:20:12 / Update: 2019-05-07 13:19:11
Über 40 Prozent der ledigen Südkoreaner halten den Besitz eines eigenen Hauses oder einer Wohnung zwar für notwendig, jedoch für nicht realisierbar.
Das ging aus einem Bericht des Koreanischen Instituts für Gesundheit und soziale Angelegenheiten hervor. Hierfür wurden 3.002 Ledige, darunter 1.708 Männer und 1.294 Frauen, im Alter von 25 bis 39 Jahren vom vergangenen August bis September befragt.
45,1 Prozent der Befragten sagten, dass man unbedingt ein Haus oder eine Wohnung besitzen müsse. 44 Prozent antworteten, sie betrachteten den Wohnungsbesitz als notwendig, dies scheine jedoch außer Reichweite zu sein. 10,7 Prozent hielten den Wohnungsbesitz für nicht unbedingt erforderlich.
Der Anteil, der den Wohnungsbesitz für unbedingt nötig hält, war bei den Männern (47,8 Prozent) größer als bei den Frauen (41,5 Prozent). Demgegenüber betrachten verglichen mit den Männern (42,1 Prozent) mehr Frauen (46,6 Prozent) den Wohnungsbesitz zwar als notwendig, jedoch nicht realisierbar.
Nach Regionen betrachtet, antworteten viel mehr Menschen in der Hauptstadtregion als in anderen Regionen, dass der Besitz der eigenen vier Wände notwendig sei, jedoch unmöglich zu erreichen erscheine. Der Grund sind offenbar die in der Hauptstadtregion deutlich höheren Immobilienpreise.
Unter den Beschäftigten sahen 46,4 Prozent den Wohnungsbesitz als unbedingt notwendig an, während der Anteil bei den Erwerbslosen 37,7 Prozent betrug. Der entsprechende Anteil erreichte 48,3 Prozent bei den Heiratswilligen und 33,1 Prozent bei den Koreanern ohne Heiratsabsichten.
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